Dokument: Untersuchung zum anästhetischen Wirkpotential von Mepivacain und Bupivacain - ein sinnvoller Weg zur sicheren und effektiven Langzeitanästhesie?
Titel: | Untersuchung zum anästhetischen Wirkpotential von Mepivacain und Bupivacain - ein sinnvoller Weg zur sicheren und effektiven Langzeitanästhesie? | |||||||
URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=9912 | |||||||
URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20081217-103021-8 | |||||||
Kollektion: | Dissertationen | |||||||
Sprache: | Deutsch | |||||||
Dokumententyp: | Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation | |||||||
Medientyp: | Text | |||||||
Autor: | Fonteyne, Mark [Autor] | |||||||
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Beitragende: | Prof. Dr. Raab, Wolfgang H.-M. [Betreuer/Doktorvater] Prof. Dr. Dr. Meyer, Ulrich [Gutachter] Prof. Dr. Hugger, Alfons [Gutachter] | |||||||
Dewey Dezimal-Klassifikation: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit | |||||||
Beschreibung: | Einleitung: Seit der Einführung der Lokalanästhetika ist deren Einsatz aus der täglichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Neben der gewünschten Wirkung in Form der lokalen Anästhesie gibt es aber auch eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen, die auf dem Wirkstoff selbst oder vielfach verwendeten Zusätzen wie Katecholaminen oder Sulfiden beruhen können. Durch die alternde Gesellschaft häufen sich Grunderkrankungen und entsprechende Medikamenteneinnahmen. Bei der Anwendung von Lösungen mit Adrenalin ist dies zu berücksichtigen, da es dadurch vermehrt zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen kann.
Ziel: Das Ziel dieser Studie war, einen möglichen Weg für eine lang andauernde und ausreichend tiefe Anästhesie aufzuzeigen, die weitgehend frei von sonst bestehenden Einschränkungen, Risiken und Unsicherheiten angewendet werden kann, wie sie sonst den Vasokonstriktoren wie Adrenalin anhaften. Material und Methode: Als Alternativlösung wurde eine Kombination aus einem Langzeitanästhetikum, Bupivacaine (Carbostesin), und einem Kurzzeitanästhetikum, Mepivacaine (Scandicain), mit eigener vasokonstriktorischer Aktivität ohne reaktive Hyperämie verwendet. Dabei wurde das anästhetische Potential von Scandicain und Carbostesin allein als auch in Kombination dargestellt. In einem standardisierten Versuchsaufbau wurde an 10 freiwilligen Probanden der Verlauf der Anästhesietiefe, die An- und Abflutungszeit (on- und offset time), die Plateauphase, die Wirkdauer, den Gesamtzeitraum sowie das anästhetische Potential als Produkt aus Gesamtdauer und Anästhesietiefe bestimmt und aufgezeichnet. Bei dieser Doppel-Blind-Studie wurde 1 ml als Infiltration an einem mittleren, oberen Schneidezahn appliziert. Bei der Untersuchung im „three–way–crossover“ Design wurde in zufälliger Reihenfolge eine der zu prüfenden Lösungen appliziert. Ergebnisse: Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Scandicain und Carbostesin zwei grundsätzlich unterschiedliche Wirkcharakteristika besitzen. Deren Kombination führt zu einer tiefen und lang anhaltenden Anästhesie, in der sich die positiven Aspekte beider Wirkstoffe wiederfinden. Diskussion: Die untersuchte Kombination stellt einen sinnvollen Weg für eine sicher und ausreichend tiefe Anästhesie dar. | |||||||
Lizenz: | Urheberrechtsschutz | |||||||
Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
Dokument erstellt am: | 17.12.2008 | |||||||
Dateien geändert am: | 17.12.2008 | |||||||
Promotionsantrag am: | 26.02.2008 | |||||||
Datum der Promotion: | 03.12.2008 |