Dokument: Diagnostik und Therapie organischer intraorbitaler Fremdkörper

Titel:Diagnostik und Therapie organischer intraorbitaler Fremdkörper
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URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20260722-123826-9
Kollektion:Publikationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Medientyp:Text
Autoren: Holtmann, Christoph [Autor]
Roth, Mathias B. [Autor]
Lanzman, Rotem S. [Autor]
Turowski, Bernd [Autor]
Antoch, Gerald [Autor]
MacKenzie, Colin R. [Autor]
Borrelli, Maria [Autor]
Geerling, Gerd [Autor]
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Dateien vom 22.07.2026 / geändert 22.07.2026
Stichwörter:Trauma , Orbitotomie , Okuloplastik , Orbita , Organische Fremdkörper
Beschreibung:Hintergrund

Orbitaverletzungen mit organischen Fremdkörpern sind eine klinische Herausforderung, da sie eine Vielzahl von Komplikationen verursachen können und manchmal zu irreversiblen Visuseinschränkungen führen.
Material und Methoden

Wir berichten über 5 konsekutive Fälle von Patienten mit organischen orbitalen Fremdkörpern, die zwischen 2012 und 2022 vorstellig wurden. Alter, Geschlecht, Zeitpunkt der Verletzung, Verletzungsmechanismus, bestkorrigierter Visus prä- und postoperativ, Vorhandensein von Schmerzen, Motilitätseinschränkungen, durchgeführte Bildgebung, Therapie sowie Komplikationen wurden ausgewertet.
Ergebnisse

Das mittlere Patientenalter betrug 62 ± 33 Jahre und das Geschlechterverhältnis war 4/1 (weiblich/männlich). In 4 Fällen war von einem Verletzungsgeschehen berichtet worden, welches im Mittel 4,6 (0/14 min/max) Tage zurücklag. Der bestkorrigierte Visus bei Erstvorstellung betrug 0,5 ± 0,2 dezimal und nach einem mittleren Follow-up von 12,7 (0,5/38 min/max) Monaten 0,67 ± 0,3 dezimal (p = 0,2). Der Grund der Erstvorstellung waren Schmerzen (n = 3) und/oder Doppelbilder (n = 2). Bei allen Patienten wurde eine Computertomographie (CT) durchgeführt. In allen 5 Fällen konnte das Fremdkörpermaterial chirurgisch vollständig entfernt werden, wobei eine Patientin wegen verbliebender Fremdkörper mehrmals operiert werden musste. Beim Fremdkörpermaterial handelte sich in 4 Fällen um Holz und einmal um Wachs.
Schlussfolgerung

Bei Orbitatraumata muss eine sorgfältige Wundexploration durchgeführt werden, insbesondere wenn der Unfallhergang anamnestisch nicht eindeutig zur klären und verbleibende Fremdkörper oder eine Perforationsverletzung nicht ausgeschlossen werden können. Die Bildgebung der Wahl ist die CT, die ggf. im postoperativen Verlauf erneut durchgeführt werden muss.
Rechtliche Vermerke:Originalveröffentlichung: Holtmann, C., Roth, M., Lanzman, R. S., Turowski, B., Antoch, G., MacKenzie, C. R., Borrelli, M., & Geerling, Gerd . (2022). Diagnostik und Therapie organischer intraorbitaler Fremdkörper. Die Ophthalmologie, 120(7), 734–739. https://doi.org/10.1007/s00347-022-01785-2
Lizenz:Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Fachbereich / Einrichtung:Medizinische Fakultät
Dokument erstellt am:22.07.2026
Dateien geändert am:22.07.2026
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