Dokument: Über quantitative und qualitative Veränderungen von extrazellulären Vesikeln bei neuropathischen Schmerzen im Chronic-Constriction-Injury-Modell der Ratte
| Titel: | Über quantitative und qualitative Veränderungen von extrazellulären Vesikeln bei neuropathischen Schmerzen im Chronic-Constriction-Injury-Modell der Ratte | |||||||
| Weiterer Titel: | Quantitative and qualitative changes in extracellular vesicles in neuropathic pain in the rat chronic-constriction-injury-model | |||||||
| URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=73071 | |||||||
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20260506-124244-2 | |||||||
| Kollektion: | Dissertationen | |||||||
| Sprache: | Deutsch | |||||||
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation | |||||||
| Medientyp: | Text | |||||||
| Autor: | Schmitz, Patricia Fabienne [Autor] | |||||||
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| Beitragende: | Prof. Dr. med. Brandenburger, Timo [Gutachter] PD Dr. med. Hübers, Annemarie [Gutachter] | |||||||
| Stichwörter: | Neuropathischer Schmerz, Extrazelluläre Vesikel | |||||||
| Dewey Dezimal-Klassifikation: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit | |||||||
| Beschreibungen: | Schmerz (Nozizeption) ist eine für den Menschen überlebenswichtige Sinneswahrnehmung. Bei neuropathischen Schmerzen liegt dagegen ein pathologisches Schmerzempfinden vor. Neuropathische Schmerzen entstehen über eine direkte Schädigung von Strukturen des nozizeptiven Systems selbst und präsentieren sich klinisch mit einer komplexen und heterogenen Symptomatik. Die aktuell etablierten Therapiemöglichkeiten sind häufig unzureichend, was einen hohen Leidensdruck für die betroffenen Patienten bedingt. Ein besseres Verständnis über die vielschichtigen und bis dato noch nicht vollständig erfassten Entstehungsmechanismen stellen eine Weiterentwicklung in Diagnostik und Therapie in Aussicht. Neue Erkenntnisse können an dieser Stelle über die Erforschung von extrazellulären Vesikeln gewonnen werden. Extrazelluläre Vesikel (EV) konnten als ein weiterer Mechanismus der Zell-Zell-Kommunikation im menschlichen Organismus identifiziert werden und wirken an vielen physiologischen wie auch pathologischen Prozessen mit. Es konnte gezeigt werden, dass sich die u.a. Proteinzusammensetzung (das Proteom) eines EVs im physiologischen und pathologischen Zustand der sezernierenden Zellen verändern kann. In dieser Arbeit werden in Ratten nach Induktion von neuropathischen Schmerzen nach dem Chronic-Constriction- Injury Modell (nach Bennet et al.) Veränderungen in der quantitativen und qualitativen Zusammensetzung der extrazellulären Vesikel in Serumproben untersucht. Extrazelluläre Vesikel werden in einem mehrschrittigen Verfahren mittels Polyethylenglykol präzipitiert und durch eine Ultrazentrifugation weiter angereichert. Ein großer Teil dieser Arbeit wird die durchgeführte Methodenetablierung zur Vesikelisolation einnehmen. Es konnte gezeigt werden, dass die Konzentration und die Vesikelgröße in den beiden Versuchsgruppen unterschiedlich ist. Bei der hier verwendeten Methode zur Isolation kann, orientierend an den aktuell gültigen Leitlinien zur Erforschung von EVs, davon ausgegangen werden, dass EVs angereichert werden konnten. Die sich anschließende massenspektrometrische Proteomik- Analyse bestätigt dies nicht und kann zudem keine differentiell regulierten Proteine identifizieren. Dies öffnet Raum für Diskussionen. Unerlässlich für die weitere Erforschung und perspektivisch späteren Einsatz in der klinischen Diagnostik ist die Etablierung einer verlässlichen, reproduzierbaren, einfach durchführbaren und kosteneffizienten Methode.Neuropathic pain is a pathological condition in pain sensation and arises from direct injury to components of the nociceptive system. Neuropathic pain is clinically characterized by complex and heterogeneous symptoms. Despite available treatments, therapeutic efficacy remains limited, underscoring the need for a better understanding as for novel diagnostic and therapeutic approaches. Extracellular vesicles (EVs), as newly discovered key mediators of intercellular communication, have gained attention for their roles in both physiological and pathological processes. Notably, their proteomic profiles may reflect the state of the cells from which they originate. This study investigates changes in EV composition in a rat model of neuropathic pain induced via Chronic-Constriction-Injury (CCI). EVs were isolated from serum using a multi-step protocol involving polyethyleneglycol (PEG) precipitation and ultracentrifugation. Method development and optimization for EV isolation were a central component of the study. Preliminary results indicate differences in EV concentration and size distribution between experimental groups. Based on current consensus guidelines for EV research, the applied isolation method is considered to yield a successful enrichment of EVs. However, subsequent mass spectrometry-based proteomic analysis did not corroborate these findings, as no differentially regulated proteins could be identified. Further investigation is needed. These findings highlight both the massive potential and the current limitations of EV-based biomarkers in neuropathic pain research. Establishing a reliable, reproducible, and scalable isolation protocol remains a critical step toward clinical applicability. | |||||||
| Lizenz: | ![]() Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz | |||||||
| Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
| Dokument erstellt am: | 06.05.2026 | |||||||
| Dateien geändert am: | 06.05.2026 | |||||||
| Promotionsantrag am: | 10.09.2025 | |||||||
| Datum der Promotion: | 14.04.2026 |

