Dokument: Rauchverhalten in Deutschland: ein Vergleich verschiedener bundesweiter Studien

Titel:Rauchverhalten in Deutschland: ein Vergleich verschiedener bundesweiter Studien
URL für Lesezeichen:https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=72588
URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20260316-121159-4
Kollektion:Publikationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Medientyp:Text
Autoren: Kotz, Daniel [Autor]
Klosterhalfen, Stephanie [Autor]
Möckl, Justin [Autor]
Orth, Boris [Autor]
Olderbak, Sally [Autor]
Starker, Anne [Autor]
Dateien:
[Dateien anzeigen]Adobe PDF
[Details]2,00 MB in einer Datei
[ZIP-Datei erzeugen]
Dateien vom 16.03.2026 / geändert 16.03.2026
Stichwörter:Rauchverhalten , Meta-Analyse , meta-analysis , smoking behaviour , Bevölkerungsbefragungen , Prävalenz , Studienmethodik , population surveys , prevalence , survey methodology
Beschreibung:Zielsetzung:
Ziel ist es, potenzielle methodische Einflüsse auf die Schätzung der bundesweiten Rauchprävalenz zu beschreiben. Es werden vier national repräsentative Studien zum Rauchverhalten inDeutschland verglichen:
der Alkoholsurvey, die Deutsche Befragung zum Rauchverhalten (DEBRA), der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA) und die Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA). Es werden Prävalenzschätzungen nach versuchter Harmonisierung der Daten (d. h. Angleichung methodischer Merkmale) in allen Studien berichtet, gefolgt von einer Schätzung der gepoolten meta-analytischen mittleren Rauchprävalenz für ausgewählte Altersgruppen.
Methodik und Ergebnisse:
Die vier Studien unterscheiden sich hinsichtlich der Stichprobenziehung, der Form der Datenerhebung (z. B. persönlich an der Haustür oder per Telefon), und in der Formulierung der Fragen und der Antwortoptionen zum Rauchverhalten. Eine Harmonisierung war nur teilweise möglich, und zwar hinsichtlich des Erhebungszeitraums (Jahr 2021) und der Einteilung der Altersgruppen. Die Neuberechnung nach dieser Teil-Harmonisierung ergab ähnliche Rauchprävalenzen in den Altersgruppen 14–17 Jahre und 65 Jahre oder älter. In den übrigen Altersgruppen blieben Unterschiede bestehen.
Schlussfolgerungen:
Unterschiede im methodischen Vorgehen können zu abweichenden Ergebnissen in bundesweiten Studien zur Rauchprävalenz führen. Die Arbeit liefert Ansatzpunkte für eine verbesserte Berichterstattung, wie der Berechnung von teilweise harmonisierten, gepoolten Schätzwerten für Kernzahlen wie der Rauchprävalenz.
Rechtliche Vermerke:Originalveröffentlichung:
Kotz, D., Möckl, J., Orth, B., Olderbak, S., Klosterhalfen, S. K., & Starker, A. (2025). Rauchverhalten in Deutschland: ein Vergleich verschiedener bundesweiter Studien. Sucht, 71(4), 209–221. https://doi.org/10.1024/0939-5911/a000938
Lizenz:Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Fachbereich / Einrichtung:Medizinische Fakultät
Dokument erstellt am:16.03.2026
Dateien geändert am:16.03.2026
english
Benutzer
Status: Gast
Aktionen