Dokument: Anerkennung in der Augenheilkunde: der Sicca-Förderpreis 1999–2024
| Titel: | Anerkennung in der Augenheilkunde: der Sicca-Förderpreis 1999–2024 | |||||||
| URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=72124 | |||||||
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20260203-092722-7 | |||||||
| Kollektion: | Publikationen | |||||||
| Sprache: | Deutsch | |||||||
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz | |||||||
| Medientyp: | Text | |||||||
| Autoren: | Scheel, Leander [Autor] Halling, Thorsten [Autor] Padrini, Giacomo [Autor] Hansson, Nils [Autor] | |||||||
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| Stichwörter: | Trockenes Auge , Sicca-Syndrom , Forschungspreis , Forschungsförderung , Research funding , Research award , Dry eye disease , Sicca syndrome , Science award , Wissenschaftspreis | |||||||
| Beschreibung: | Der Sicca-Förderpreis zeichnet seit 1999 jährlich klinische und grundlagenwissenschaftliche Arbeiten auf dem Forschungsgebiet des Trockenen Auges aus. Ziel dieser Studie ist es, mittels qualitativer und quantitativer Methoden interne Strukturen, Netzwerke und Auswahlprozesse von PreisträgerInnen für den Sicca-Förderpreis zu analysieren. Grundlage der Untersuchung sind Originaldokumente, Ausschreibungen, Sitzungsprotokolle (1999–2024) sowie Interviews mit Jurymitgliedern. Von insgesamt 360 Bewerbungen (1999–2024) konnten mehr als die Hälfte (54 %) mit einem Preis ausgezeichnet werden. Dabei zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg weiblicher Bewerbungen und Preisträgerinnen. Als besonders erfolgreiche Forschungsstandorte konnten Düsseldorf, Erlangen und Köln identifiziert werden. Jurymitglieder waren meist langjährig im Komitee tätig. Bei BewerberInnen der eigenen Einrichtung nehmen Jurymitglieder spätestens seit 2014 weder an der Diskussion noch an der Abstimmung teil. Es wird ein durchschnittliches Preisgeld von 2497,27 € vergeben. Um Forschung direkt zu fördern, sind die vergebenen Preisgelder zu niedrig. Vielmehr präsentiert sich der Sicca-Förderpreis als Förder- und Vernetzungsinstrument. Der Preis hat das Forschungsfeld des Trockenen Auges sichtbar gemacht und langfristig in der deutschen Augenheilkunde etabliert. Durch ein aufwendiges Marketing ist der Sicca-Förderpreis präsenter als viele andere Auszeichnungen innerhalb der Augenheilkunde. | |||||||
| Rechtliche Vermerke: | Originalveröffentlichung:
Scheel, L., Halling, T., Padrini, G., & Hansson, N. (2025). Anerkennung in der Augenheilkunde: der Sicca-Förderpreis 1999–2024. Die Ophthalmologie, 123(1), 5–11. https://doi.org/10.1007/s00347-025-02327-2 | |||||||
| Lizenz: | ![]() Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz | |||||||
| Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
| Dokument erstellt am: | 03.02.2026 | |||||||
| Dateien geändert am: | 03.02.2026 |

