Dokument: Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Erfahrungen aus dem Trainee-Rotationsprogramm EvidenzÖGD
| Titel: | Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Erfahrungen aus dem Trainee-Rotationsprogramm EvidenzÖGD | |||||||
| URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=72007 | |||||||
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20260123-111443-3 | |||||||
| Kollektion: | Publikationen | |||||||
| Sprache: | Deutsch | |||||||
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz | |||||||
| Medientyp: | Text | |||||||
| Autoren: | Arnold, Laura [Autor] Dragano, Nico [Autor] Götz, Simon [Autor] Kietzmann, Anke [Autor] Weyers, Simone [Autor] Bimczok, Simon [Autor] Schäfer, Michael [Autor] Schütt, Hannah [Autor] Skorning, Max [Autor] Vosseberg, Franziska [Autor] | |||||||
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| Stichwörter: | Education , Evidenzbasierte Praxis , Wissenstransfer , Public health administration , Translational Science, Biomedical , Public Health , Evidence-based practice , Aus-, Fort- und Weiterbildung , Öffentliches Gesundheitswesen | |||||||
| Beschreibung: | Einleitung
Für eine wissenschaftsbasierte Arbeitsweise im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind tragfähige Strukturen zur Generierung praxisrelevanter Forschung sowie zur Integration selbiger in die Praxis erforderlich. Um diese Schnittstelle zu stärken, wurde im Forschungsverbund Öffentliche Gesundheit das berufsbegleitende Trainee-Rotationsprogramm „EvidenzÖGD“ entwickelt, pilotiert und evaluiert. Methodik Die formative Prozessevaluation der 6‑monatigen Pilotierung beruhte auf einem theoriebasierten Wirkmodell und kombinierte qualitative und quantitative Methoden: Dokumentenanalysen, standardisierte Online-Befragungen und Workshops. Die Ergebnisse wurden mittels Methoden- und Datentriangulation zusammengeführt. Ergebnisse Trainees und Mentor:innen berichteten über substanzielle Kompetenzzuwächse und identifizierten Impulse für die Verankerung eines nachhaltigen Wissenstransfers. Auf institutioneller Ebene wurden neue Kooperationsansätze und strukturelle Entwicklungen angestoßen. Gleichzeitig zeigten sich Optimierungspotenziale, etwa eine zu knappe Rotationsdauer, hoher Dokumentationsaufwand, unklare Rollenerwartungen sowie organisatorische Herausforderungen. Diese wurden systematisch aufgearbeitet und führten zur Anpassung zentraler Modellkomponenten, wie der Rotationsstruktur, zur Einführung eines einheitlichen Logbuchs, zur Ausweitung der Fortbildungsreihe und zur besseren Integration des Trainee-Forschungsprojekts. Diskussion Das Programm wird als vielversprechender Ansatz zur Förderung wissenschaftsbasierter Praxis und zur Stärkung institutioneller Kooperationen im ÖGD bewertet. Die modulare Struktur erlaubt eine flexible Anwendung. Künftige Forschung sollte die langfristige Wirkung auf Kompetenzaufbau und die Etablierung evidenzbasierter Ansätze untersuchen. | |||||||
| Rechtliche Vermerke: | Originalveröffentlichung:
Arnold, L., Bimczok, S., Dragano, N., Götz, S., Kietzmann, A., Schäfer, M., Schütt, H., Skorning, M., Vosseberg, F., Weyers, S., & Starke, D. (2025). Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Erfahrungen aus dem Trainee-Rotationsprogramm EvidenzÖGD. Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, 69(1), 23–33. https://doi.org/10.1007/s00103-025-04160-z | |||||||
| Lizenz: | ![]() Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz | |||||||
| Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
| Dokument erstellt am: | 23.01.2026 | |||||||
| Dateien geändert am: | 23.01.2026 |

