Dokument: Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Ein systematisches Mapping von 2015 bis 2024

Titel:Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Ein systematisches Mapping von 2015 bis 2024
URL für Lesezeichen:https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=72006
URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20260123-102134-7
Kollektion:Publikationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Medientyp:Text
Autoren: Arnold, Laura [Autor]
Bimczok, Simon [Autor]
Lakemann, Marlene [Autor]
Starke, Dagmar [Autor]
Dateien:
[Dateien anzeigen]Adobe PDF
[Details]1,04 MB in einer Datei
[ZIP-Datei erzeugen]
Dateien vom 23.01.2026 / geändert 23.01.2026
Stichwörter:Public health administration , Evidenzbasierte Praxis , Wissenstransfer , Education, public health professional , Aus-, Fort- und Weiterbildung , Public Health , Evidence-based practice , Öffentliches Gesundheitswesen , Biomedical , Translational science
Beschreibung:Hintergrund

Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) bieten das Potenzial, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis und praxisbezogene Fragestellungen in die Forschung zu integrieren. Bestehende Kooperationen können Einblicke in strukturelle Rahmenbedingungen liefern. Bislang existiert in Deutschland jedoch keine systematische Erhebung. Ziel dieser Studie war es daher, Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im ÖGD systematisch zu identifizieren und zu analysieren.
Methodik

In einem strukturierten Screeningprozess wurden verschiedene Datenquellen aus dem Zeitraum von 2015–2024 systematisch durchsucht: (i) Google™, (ii) Kongress-Abstract-Bände, (iii) wissenschaftliche Datenbanken, (iv) Datenbanken für graue Literatur, ergänzt um eine (v) Online-Umfrage, ein (vi) Snowballing und (vii) den Einbezug des Netzwerks des EvidenzÖGD-Projektkonsortiums. Die identifizierten Kooperationen wurden anhand verschiedener Strukturmerkmale kategorisiert und deskriptiv mittels nach Subgruppen aufgeschlüsselter Häufigkeitsanalysen ausgewertet.
Ergebnisse

Es wurden insgesamt 611 Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im ÖGD identifiziert – vor allem über Kongressbeiträge. Im betrachteten Zeitraum zeigt sich eine Zunahme an Kooperationen. Viele bezogen sich thematisch auf klassische ÖGD-Handlungsfelder und wurden meist auf kommunaler Ebene umgesetzt. Die Koordination war zwischen wissenschaftlichen und ÖGD-Institutionen fast gleich verteilt, während die geografische Umsetzung durch westliche Flächenländer geprägt war.
Fazit

Diese Übersicht über Wissenschaft-Praxis-Kooperationen ermöglicht umfassende Einblicke in eine komplexe und vielschichtige Kooperationslandschaft. Aufbauend bietet sich viel Potenzial für tiefergehende Analysen, z. B. zur Untersuchung förderlicher wie hinderlicher Faktoren der Zusammenarbeit sowie zum besseren Verständnis räumlicher und thematischer Cluster.
Rechtliche Vermerke:Originalveröffentlichung:
Bimczok, S., Lakemann, M., Starke, D., & Arnold, L. (2025). Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Ein systematisches Mapping von 2015 bis 2024. Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, 69(1), 3–14. https://doi.org/10.1007/s00103-025-04161-y
Lizenz:Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Fachbereich / Einrichtung:Medizinische Fakultät
Dokument erstellt am:23.01.2026
Dateien geändert am:23.01.2026
english
Benutzer
Status: Gast
Aktionen