Dokument: Aplasia cutis congenita: seltene Hauterkrankung als Differenzialdiagnose bei Verdacht auf Kindesmisshandlung
| Titel: | Aplasia cutis congenita: seltene Hauterkrankung als Differenzialdiagnose bei Verdacht auf Kindesmisshandlung | |||||||
| URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=71947 | |||||||
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20260120-102958-6 | |||||||
| Kollektion: | Publikationen | |||||||
| Sprache: | Deutsch | |||||||
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz | |||||||
| Medientyp: | Text | |||||||
| Autoren: | Alves, Marina Siebenand [Autor] Ritz-Timme, Stefanie [Autor] | |||||||
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| Stichwörter: | Seltene Erkrankungen , Klinische Rechtsmedizin , Neonatology , Kopfhautdefekt , Kinderschutz , Scalp defect , Neonatologie , Child protection , Clinical forensic medicine , Rare disorders | |||||||
| Beschreibung: | Ein Neugeborenes wurde nach unbemerkter Schwangerschaft und häuslicher Spontangeburt stationär in eine Klinik aufgenommen. Hier wurde eine auffällige Hautläsion im Bereich des Hinterkopfes festgestellt; bei unklarer Genese und Verdacht auf Kindesmisshandlung wurde das Jugendamt eingeschaltet. Nach Entlassung des Kindes erfolgte eine rechtsmedizinische Untersuchung. Dabei zeigte sich eine runde, in Abheilung befindliche Hautläsion am Hinterkopf. In der Gesamtschau der erhobenen Befunde (einschließlich eines früh postnatal erstellten Fotos der Läsion) konnte abschließend die Diagnose einer Aplasia cutis congenita (ACC) gestellt und der initiale Verdacht der Kindesmisshandlung entkräftet werden. Hierbei handelt es sich um eine seltene Hauterkrankung, welche u. a. durch das Fehlen von Haut charakterisiert ist. Der Fall belegt erneut die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Jugendamt, Klinik und Rechtsmedizin. | |||||||
| Rechtliche Vermerke: | Originalveröffentlichung:
Siebenand Alves, M., & Ritz-Timme, S. (2025). Aplasia cutis congenita: seltene Hauterkrankung als Differenzialdiagnose bei Verdacht auf Kindesmisshandlung. Rechtsmedizin, 35(6), 442–445. https://doi.org/10.1007/s00194-025-00786-0 | |||||||
| Lizenz: | ![]() Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz | |||||||
| Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
| Dokument erstellt am: | 20.01.2026 | |||||||
| Dateien geändert am: | 20.01.2026 |

