Dokument: Diabetes mellitus im Wandel: Von der Klassifikation zu innovativen Therapieansätzen - Herausforderungen und Perspektiven -
| Titel: | Diabetes mellitus im Wandel: Von der Klassifikation zu innovativen Therapieansätzen - Herausforderungen und Perspektiven - | |||||||
| URL für Lesezeichen: | https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=71768 | |||||||
| URN (NBN): | urn:nbn:de:hbz:061-20260210-082730-9 | |||||||
| Kollektion: | Publikationen | |||||||
| Sprache: | Deutsch | |||||||
| Dokumententyp: | Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Habilitation | |||||||
| Medientyp: | Text | |||||||
| Autor: | Dr.med. Welters, Alena Christina [Autor] | |||||||
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| Dewey Dezimal-Klassifikation: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit | |||||||
| Beschreibung: | Ziel der vorliegenden Arbeit war es, sowohl die Heterogenität der Diabeteserkrankung als auch die zugrunde liegenden Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und innovative
therapeutische Ansätze weiter zu untersuchen. Dazu werden sechs wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt, die unterschiedliche, jedoch komplementäre Perspektiven zur Klassifikation, Pathophysiologie und Therapie des Diabetes mellitus aufgreifen. Diese Arbeiten befassen sich sowohl mit der Frage, inwieweit die Definition neuer Subgruppen wie LADY zur besseren kardiovaskulären Risikostratifizierung beitragen kann, als auch mit den Limitationen der Insulintherapie und deren Einfluss auf das metabolische Profil, insbesondere der therapieassoziierten Gewichtszunahme. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung monogener Betazellerkrankungen, die ein besseres Verständnis der Betazellfunktion und Identifikation molekularer Targets ermöglichen und so zur Entwicklung personalisierter Therapieansätze beitragen können. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird das Potenzial neuer pharmakologischer Strategien zur Betazellprotektion evaluiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den NMDAR-Antagonisten, die sowohl in der Behandlung des Typ-2- als auch des autoimmunvermittelten Typ-1-Diabetes eine Rolle spielen könnten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, bestehende Klassifikationsmodelle hinsichtlich ihrer klinischen Relevanz zu optimieren, neue therapeutische Zielstrukturen zu identifizieren und individualisierte Behandlungsansätze weiterzuentwickeln. Insbesondere durch die Erforschung innovativer pharmakologischer Strategien könnte langfristig ein entscheidender Beitrag zur Betazellerhaltung und Reduktion diabetesbedingter Komplikationen geleistet werden. | |||||||
| Lizenz: | ![]() Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz | |||||||
| Fachbereich / Einrichtung: | Medizinische Fakultät | |||||||
| Dokument erstellt am: | 10.02.2026 | |||||||
| Dateien geändert am: | 10.02.2026 |

