Dokument: Retrospektive Untersuchung der zervikalen intraepithelialen Neoplasie ( CIN ) in der Schwangerschaft

Titel:Retrospektive Untersuchung der zervikalen intraepithelialen Neoplasie ( CIN ) in der Schwangerschaft
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URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20050518-001102-3
Kollektion:Dissertationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Medientyp:Text
Autor: Bartnitzky, Sylvia Anna [Autor]
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Dateien vom 09.02.2007 / geändert 09.02.2007
Beitragender:PD Dr. Küppers, Volkmar [Gutachter]
Stichwörter:zervikale intraepitheliale Neoplasie, CIN, Kolposkopie, Konisation, Schwangerschaft, Dysplasie, Zervixabstrich, KrebsvorsorgeKrebsfrüherkennungsproramm, Zervis uteri, Geburtsmodus
Dewey Dezimal-Klassifikation:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit
Beschreibung:Retrospektive Untersuchung zu Diagnostik und Therapie
der zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN)
in der Schwangerschaft
vorgelegt von Sylvia Bartnitzky
Anhand der Daten von 90 Patientinnen der Dysplasiesprechstunde der
Universitätsfrauenklinik Düsseldorf wurden retrospektiv die Diagnostik und Therapie der
zervikalen intraepithelialen Neoplasie in der Schwangerschaft untersucht. Zusätzliche
Informationen zu den Patientinnen über das Teilnahmeverhalten am
Krebsfrüherkennungsprogramm, den Zeitpunkt der Erstdiagnose, den
Schwangerschaftsverlauf und das bis zum Zeitpunkt der Zuweisung in die
Dysplasiesprechstunde erfolgte Management bei suspektem zytologischen Abstrichbefund
wurden durch Befragung der niedergelassenen Frauenärzte erhoben.
Wir untersuchten schwerpunktmäßig das Vorsorgeverhalten der Patientinnen, die
Übereinstimmung von zytologischen mit histologischen Ergebnissen und die Auswirkungen
eines konservativen versus operativen Vorgehens sowohl im Hinblick auf den weiteren
Schwangerschaftsverlauf und Geburtsmodus, als auch auf die Entstehung eines invasiven
Tumorwachstums.
Es konnte gezeigt werden, dass operative Eingriffe zu keinem Zeitpunkt der Schwangerschaft
zu Komplikationen führten. Dennoch wurde ein konservatives Vorgehen bevorzugt.
Auswirkungen auf den Geburtsmodus konnten durch therapeutische Maßnahmen ebenfalls
nicht beobachtet werden.
Um die Aussagekraft des Zervixabstriches in der Schwangerschaft zu prüfen, wurden die
Abstrichbefunde mit den entsprechenden histologischen Diagnosen verglichen und zeigten in
unseren Daten eine Übereinstimmung von 80%.
Die in der Literatur vertretene These einer Spontanremission der CIN durch die vaginale
Entbindung wurde überprüft und konnte nicht bestätigt werden.
Schließlich wurde anhand der vorliegenden Daten und der Literatur gezeigt, dass ein
konservatives Verhalten im Vergleich zu invasiven Maßnahmen in der Schwangerschaft
vertretbar ist. Bei der in der Schwangerschaft erschwerten Beurteilung der Morphologie der
Zervix sollte allerdings die Diagnostik in einem Dysplasiezentrum vorgenommen werden.
Letztendlich ist das erarbeitete Konzept als Leitfaden zu verstehen bei der Erarbeitung eines
individuellen Vorgehens bei der schwangeren Patientin mit einer suspekten Zytologie.
Fachbereich / Einrichtung:Medizinische Fakultät
Dokument erstellt am:18.05.2005
Dateien geändert am:12.02.2007
Promotionsantrag am:11.03.2005
Datum der Promotion:11.03.2005
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