Dokument: Intravitreale Cidofovir-Injektionen bei HIV-Infizierten im
Stadium AIDS mit CMV-Retinitis

Titel:Intravitreale Cidofovir-Injektionen bei HIV-Infizierten im
Stadium AIDS mit CMV-Retinitis
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URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20020419-000430-7
Kollektion:Dissertationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Medientyp:Text
Autor: Pascha, Guido [Autor]
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Dateien vom 09.02.2007 / geändert 09.02.2007
Beitragende:Prof. Dr. Althaus, Christoph [Gutachter]
Prof. Dr. Steinbach, Paul-Dieter [Gutachter]
Stichwörter:CMV-Retinitis, Cidofovir, intravitreal, AIDS, Injektion,Iridozyklitis, Probenecid
Dewey Dezimal-Klassifikation:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 610 Medizin und Gesundheit
Beschreibung:Intravitreale Cidofovir-Injektionen bei HIV-Infizierten im Stadium AIDS mit CMV-Retinitis Die Cytomegalie-Virus-Retinitis (CMVR) ist eine häufige, visusbedrohende, in der Therapie schwierige ophthalmologische Erkrankung im Krankheitskomplex des Acquired Immuno Deficiency Syndrome (AIDS). Die derzeit etablierten Therapieformen sind effektiv, in der klinischen Anwendung jedoch durch hohe Nebenwirkungsraten, Resistenzentwicklungen und für die Patienten belastende Therapieregime gekennzeichnet. Ein alternativer Therapieansatz ergibt sich aus Untersuchungen der Freeman-Gruppe, San Diego, USA zur intravitrealen Gabe von Cidofovir. Ziel dieser Arbeit war es, im Rahmen eines Therapieversuchs unter Änderungen der Therapiemodalitäten weitere Erkenntnisse und Daten über diese Therapieform zu gewinnen. Wir modifizierten die Einzeldosis Cidofovir (15μg) und verabreichten gleichzeitig orales Gancyclovir (3 mal 1000mg) zur systemischen Prophylaxe bzw. zum Schutz des Partnerauges. Hauptziel der Untersuchung war es, die Effektivität der 15μg-Dosis in Kombination mi
In einem Auge kam es zu einer CMVR bedingten Netzhautablösung. Zwei Patienten entwickelten ein zystoides Makulaödem, welches nach unserem heutigen Erkenntnisstand nicht eine Therapienebenwirkung darstellt, sondern dem Komplex der Immune-recovery-vitritis nach CMVR und Highly Active Antiretroviral Therapy (HAART) zugerechnet werden muss.
Abschließend kann die von uns gewählte Therapiemodifikation als effektiv bezeichnet werden, allerdings bleibt die intravitreale Applikation aufgrund der doch recht hohen okulären Nebenwirkungen Mittel der zweiten Wahl. Die erhebliche Verbesserung der Lebensqualität für unsere Patienten muß bei der Indikationsstellung ausreichend Berücksichtigung finden.
Fachbereich / Einrichtung:Medizinische Fakultät
Dokument erstellt am:19.04.2002
Dateien geändert am:12.02.2007
Promotionsantrag am:19.04.2002
Datum der Promotion:19.04.2002
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