Dokument: Synthesen und photochemische Eigenschaften heterocyclischer Divinylmatrizendiene

Titel:Synthesen und photochemische Eigenschaften heterocyclischer Divinylmatrizendiene
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URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20010131-000088-1
Kollektion:Dissertationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Medientyp:Text
Autor: Rose, Markus [Autor]
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Dateien vom 09.02.2007 / geändert 09.02.2007
Beitragende:Prof. Dr. Wulff, Günther [Gutachter]
Prof. Dr. Martin, Hans-Dieter [Gutachter]
Stichwörter:2+2-Cycloaddition, Photochemie, Kinetik, Oxazoline, Boronsäureester, Matrizendiene, Matrizenmonomere, CD-Spektroskopie, Kristallstruktur, NMR2+2-cycloaddition, photochemistry, kinetics, oxazolines, boronic acids, matrixdienes, matrixmonomers, CD-spectroscopy, x-ray structure, NMR
Dewey Dezimal-Klassifikation:500 Naturwissenschaften und Mathematik » 540 Chemie
Beschreibungen:In der vorliegenden Arbeit wurden neue heterocyclische Bis-vinylnaphthylmatrizendiene synthetisiert sowie ihre photochemischen Eigenschaften
untersucht und miteinander verglichen.

Dafür wurden zwei Reihen von je drei Matrizendienen synthetisiert. Die Reihen unterscheiden sich nur in dem als Anbindung für die
Vinylnaphthyleinheiten an die chirale Matrize (D-Mannit) verwendeten Heterocyclus. Als Heterocyclen wurden cyclische Boronsäureester (Diene
Bo1-Bo3) und 2-Oxazoline (Diene Ox1-Ox3) verwendet. In den Reihen unterscheiden sich die Matrizendiene an der cyclischen, acetalischen Schutzgruppe
an 3,4-Position der Mannitmatrize.

Anhand von literaturbekannten Kraftfeldrechungen der Heterocyclen, 1H-NMR

2+2]-Cycloadditionsreaktion konnte bei allen Dienen beobachtet werden. Durchgeführte
Strukturaufklärungen der Cycloadditionsprodukte (ein- und zweidimensionale NMR-Spektroskopie, CD-Spektroskopie) ergaben für alle Diene analoge
Cycloadditionsprodukt. Eine Kristallstrukturanalyse des Cycloadditionsproduktes von Ox1 bestätigte die Ergebnisse der Untersuchungen in Lösung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit war die kinetische Auswertung und die Bestimmung der Quantenausbeuten der beobachteten
Cycloadditionsreaktionen.

Die Quantenausbeuten wurden mit zwei Verfahren ermittelt, wobei das erste Verfahren einen groben Näherungsschritt beinhaltete. Beide
Bestimmungsmethoden ergaben aber im Rahmen der Meßgenauigkeit die gleichen Ergebnisse. Anhand von theoretischen Überlegungen wurde für die
Reaktionskinetik ein Geschwindigkeitsgesetz pseudo erster Ordnung postuliert, welches mit den durchgeführten Messungen für alle Diene bestätigt
werden konnte. Die Geschwindigkeitskonstanten und die Quantenausbeuten bewegten sich für alle Matrizendiene jeweils in den gleichen
Größenordnungen.

Aus den ermittelten Quantenausbeuten und Geschwindigkeitskonstanten konnten beim Vergleich der Diene zwei Trends beobachtet werden. Zum einen
reagieren die boronsäureesterhaltigen Matrizendiene Bo1-Bo3 schneller als die oxazolinhaltigen Matrizendiene Ox1-Ox3. Zum anderen ist eine
Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit von der verwendeten, acetalischen Schutzgruppe an der 3,4-Position der Mannitmatrize zu erkennen. Die
Reaktionsgeschwindigkeit steigt in der Reihenfolge Isopropyliden- > Methylen- > Cyclohexyliden-Schutzgruppe.
Fachbereich / Einrichtung:Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultät » WE Chemie
Dokument erstellt am:31.01.2001
Dateien geändert am:12.02.2007
Promotionsantrag am:31.01.2001
Datum der Promotion:31.01.2001
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