Dokument: Retterwiderstand in Wuppertal während des Nationalsozialismus

Titel:Retterwiderstand in Wuppertal während des Nationalsozialismus
Weiterer Titel:Helper and rescuers in Wuppertal (Germany) during nationalsozialism
URL für Lesezeichen:https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=13609
URN (NBN):urn:nbn:de:hbz:061-20100105-104656-7
Kollektion:Dissertationen
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation
Medientyp:Text
Autor: Homberg, Frank [Autor]
Dateien:
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Dateien vom 21.12.2009 / geändert 21.12.2009
Beitragende:Prof. Dr. Wiesemann, Falk [Betreuer/Doktorvater]
Prof. Dr. Götz von Olenhusen, Irmtraud [Gutachter]
Stichwörter:Widerstand, Nationalsozialismus, Wuppertal, Retter, Helfer
Dewey Dezimal-Klassifikation:900 Geschichte und Geografie » 940 Geschichte Europas
Beschreibungen:Die Dissertation untersucht anhand von 86 Fallstudien den Retterwiderstand in Wuppertal während des Nationalsozialismus. Sie erweitert die Geschichtsschreibung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus um den Begriff des Retterwiderstandes.
Der Retterwiderstand beschäftigt sich im Gegensatz zum politischen oder militärischem Widerstand in einem gesellschaftlichen Ansatz mit einem mehr alltäglicheren, aber auch kleinteiligeren Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Der Begriff Retterwiderstand trägt der Tatsache Rechnung, dass der Nationalsozialismus selbst Handlungen und Verhaltensweisen zu Widerstand machte, die das im symmetrischen Herrschaftssystem einer pluralistischen Gesellschaft gar nicht wären. Er befasst sich mit einer Form des Widerstandes, der nicht zum Ziel hatte, die nationalsozialistische Herrschaft zu beenden und das Regime zu stürzen.
Der Retterwiderstand konnte auch in Wuppertal den Bestand der nationalsozialistischen Diktatur nicht gefährden. Die Retter und Helfer blieben die seltene Ausnahme. Sie zeigen jedoch deutlich: Sie nutzten die unterschiedlichsten Freiräume im Alltag und zeigten so, dass der totalitäre Anspruch des nationalsozialistischen Führerstaates Lücken hatte. Diese Lücken gab es nicht nur bei Teilen der Kirchen, Verwaltungen oder der Wehrmacht, sie gab es auch im Alltag. Zu wenige Menschen konnten Mut und Zivilcourage aufbringen, um diese Freiräume zu nutzen und sich dadurch dem nationalsozialistischen System entziehen.

More than 86 People helped Jews in Wuppertal (Germany) to survived Nazi-germany. This work shows how the people managed their own survival and shows the different kinds of the helpers and rescuers. It also added the achievements of the helper and rescuers to the resistance movement against the nationalism
Rechtliche Vermerke:keine
Bezug:1933-1945, Wuppertal, Deutsches Reich
Fachbereich / Einrichtung:Philosophische Fakultät » Historisches Seminar » Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Landesgeschichte (VI)
Dokument erstellt am:05.01.2010
Dateien geändert am:21.12.2009
Promotionsantrag am:01.06.2008
Datum der Promotion:27.01.2009
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